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Dolinen sind trichterartige Erdsenken, die durch den Einsturz eines unterirdisch gelegenden Gewölbes entstanden sind.
Im Wald 600 m oberhalb der Aachquelle (Dornsberg) befinden sich zwei große Dolinen.

 

Im Laufe der Jahre wurde die Arbeit der Hobbygeologen immer professioneller.
Oben im Bild ist gerade die Installation einer Winde in ca. 57 Meter Tiefe, ca. 20 Meter über dem Quelllauf zu sehen.

Bei den Grabungen wird das lose Gestein mit Vorschlaghammern zertrümmert, massives Gestein muß gesprengt werden. Dann wird es in Eimer verfüllt und nach oben transportiert. Anschließend wird der Aushub mit bewehrtem Beton eingeschalt.
Harte Arbeit für den, der von diesem
" Maulwurf-Virus" gepackt wurde.
Drei Motorwinden erleichtern seit Kurzem die Arbeit, wo zuvor nur Handwinden benutzt wurden.
Trotzdem werden "helfende Hände" dringend gebraucht.

Am 19. Januar 1980 wurden vom Höhlenverein Hegau-Randen eine wichtige Entdeckung gemacht:
In einer Doline wurde auströmende Warmluft in Form von Nebel festgestellt. Man vermutete größere Hohlräume in der Tiefe.
1991 wurden ernsthafte Grabungen begonnen, die bis heute andauern.
Ziel der Grabungen ist es, auf den unterirdischen Lauf der Aachquelle zu stoßen.
Man vermutet große Hallen auf dem Weg des versunkenen Wassers zwischen den Versinkungsstellen bei Immendingen und Fridingen bis zum Wiederaustritt in der Aachquelle.
Seit 1991 arbeiten sich die Höhlenforscher unter schwersten Bedingungen immer tiefer durch die Kalksteinschichten über den Höhlensystem der Aach.